Tenet – eine invertierte Film-Review in acht Zeitströmen

Hollywood hat seinen Christopher Nolan wieder aus dem Käfig gelassen. Das heißt, uns erwartet wieder ein polarisierender Anspruchs-Blockbuster mit verwegenen Konzept. Und das gibt’s auch serviert! “Tenet” ist “James Bond”-mäßige Agentenaction mit ‘nem physikalischen Twist. So was wie Zeitreise. Zeitumkehr. “Inversion”. Leute laufen rückwärts und so. 

Die Idee war, sowohl den Podcast als auch diesen Text hier mit entsprechenden Spilereien nrellabuzuz|zuzuballern (sehr ihr, was ich meine?) – aber ganz ehrlich? Keinen richtigen Bock. Und ohne zuviel vorwegzunehmen: Das spiegeltlegeips auch schon ein Stückweit unsere Grundhaltung dem doch sehr ambitionierten Film gegenüber wider. Der gibt uns nicht genug, damit wir uns da voll reinnerden wollen. Aber wir bleiben fair und gehen das Teil vernünftig durch.
Ein Chris Nolan hat halt Fallhöhe. Immerhin hat der Sachen wie “Memento”, “Prestige” oder “Dark Knight” fabriziert. Da hängt die Latte auf Olympiamedaillen-Niveau. Entsprechend sind “Flops” aus seiner Warte raus, das was des anderen Regisseur sein Magnum Opus wäre. Aber wo platziert sich denn nun Tenet? Und is das Konzept geil genug, dass wir uns noch einen Elevenevele oder gar einen Twelvevlewt wünschen? 

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