Heute in ihrem Vaught-Podcast-Expanded Universe: Hugi, André und Def nehmen sich die finale Staffel einer ihrer Lieblingsserien der letzten sieben Jahre vor:“The Boys”.
Zusammen mit der Partner-Serie “Gen V” haben unsere Boys alle bisherigen Staffeln des Franchise’ bequatscht. Und immer voller Lob und mit einer kindlichen Freude über all die Highlight-Momente, die einen das Team um Creator Eric Kripke links und rechts und die Kiemen pfefferten.
Nun Schlussgerade. Alle Ziele recht klar definiert. Wie kann man Homelander stoppen? Was wird aus den übrigen Supes? Welches Schicksal ereiltBilly Butcher? Kriegt The Deep noch einen schlüssigen Bogen, nachdem er durch alle Staffeln hinweg zum größten Douchebag ever ausgebaut wurde? Und all die anderen Figuren haben natürlich auch noch Zeugs zu klären.
Aber über allem steht noch die Frage: Welche Antwort bieten die Autoren zum ThemaRechtsruck in den USA? Spätestens ab Staffel 4 wechselte der Fokus zunehmend von einer Satire über die Medienbranche, Superhelden-Franchises und generell große Unternehmen hin zu einer Abrechnung mit Donald Trumps zunehmender Autokratisierung. Wenn man schon in diese Richtung geht, sollte man auch eine pfiffige Pointe liefern. Eine, die vielleicht nicht die entsprechenden Probleme in unserer Welt lösen kann, aber zumindest eine starke Message transportiert.
Und ihr ahnt es vielleicht schon. So wie das hier formuliert ist, geht das anscheinend nicht ganz auf.
Es sei vorweg gesagt: Das The Boys-Finale bringt einige Enttäuschungen. Unsere Podcast-Crew hätte sich auch einen schöneren Abschied von Hughie, Starlight, Mother’s Milk, Black Noir und Co. gewünscht. Aber mal wieder verstolpert sich ein Serien-Titan kurz vorm Überschreiten der Ziellinie …
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Hinten raus nicht mehr so super: The Boys – die finale fünfte Staffel
